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Die Inhalte auf dieser Seite entsprechen dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft und wurden vor der Veröffentlichung von Dr. med. Dascha Berek sowie Dr. med. Merita Schojai-Schultz sorgfältig überprüft.

    Haarausfall nach der Schwangerschaft: Ursachen und effektive Lösungen

    Lieb Dein Gesicht Ärztin bei Behandlung

    Juhu, das Baby ist da! In der zuckersüßen Neugeborenen-Bubble steht Dir eine aufregende Zeit voller unterschiedlicher Gefühle bevor. Doch diese bringt auch einige Herausforderungen mit sich. Spielen die Hormone verrückt, kann ein plötzlicher Verlust Deiner schönen Schwangerschaftshaare die Folge sein. Was wenige Wochen zuvor noch wie die vollste, stärkste Mähne aussah, findet durch zunehmenden Haarverlust nach der Schwangerschaft oder spätestens mit Ende der Stillzeit ein jähes Ende.

    Und jetzt? Keine Panik schieben ist der erste Schritt (auch wenn wir wissen, wie schwer das sein kann) – denn Haarausfall nach der Schwangerschaft ist ganz normal. Lies weiter, um die Ursachen zu verstehen und Dir hilfreiche Tipps zu holen, wie Du Deine Haare wieder stärken kannst.

    Ursachen für den Haarausfall nach der Schwangerschaft

    Der scheinbar drastische Haarausfall nach der Geburt Deines Kindes hat eine klare Ursache: die Hormone. Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit ist der Östrogengehalt im Blut sehr hoch. In der Folge wird das männliche Hormon Androgen unterdrückt. Das Ergebnis? Volles, kräftiges Haar, das kaum ausfällt.

    Dieser Zustand ändert sich nach der Geburt, wenn der Hormonhaushalt zu seiner ursprünglichen Balance zurückkehrt. Der Östrogenspiegel sinkt, während das Androgen wieder ansteigt. Dieser plötzliche Wechsel führt dazu, dass die Haarwurzel mit weniger Nährstoffen versorgt wird und das Haar schneller in die Ruhe- und Absterbephase, die sogenannte Telogenphase, übergeht. Bei manchen Frauen passiert dies direkt nach der Schwangerschaft, bei anderen erst nach dem Abstillen.

    Wann tritt Haarausfall nach der Schwangerschaft auf?

    Unsere Haare durchlaufen immer einen Rhythmus zwischen Anagenphase, die zwischen fünf und sieben Jahren andauert, und einer zwei- bis dreimonatigen Telogenphase, in der sie nicht mehr wachsen, aber noch im Follikel verankert sind. Das passiert eigentlich in einem unterschiedlichen Rhythmus, sodass es nicht ins Gewicht fällt, wenn bis zu 100 Haare pro Tag ausfallen.

    Bei einem großen Hormonabfall im Zuge der beendeten Schwangerschaft kann es jedoch passieren, dass der Übergang in die Telogenphase deutlich schneller passiert. Viele Frauen bemerken verstärkt Haarausfall, während sich der Hormonhaushalt an die neuen Lebensumstände anpasst.

    Wie lange hält der Haarausfall nach der Schwangerschaft an?

    Grundsätzlich lässt sich nur schwer pauschalisieren, wie lange der Haarausfall nach einer Schwangerschaft anhält. In der Regel erleben Patientinnen jedoch sechs bis zwölf Monate lang verstärkten Haarverlust. Sich so lange zu gedulden, ist wirklich schwierig. Doch sei beruhigt: Dein Haarstatus kann sich von ganz allein normalisieren.

    Wann wachsen die Haare wieder nach?

    Nach rund sechs Monaten erleben viele Mütter, dass der Schopf wieder voller wird und sich am Haaransatz kleine „Babyhaare” bilden. Die Haarstruktur mag zwar noch deutlich dünner erscheinen als während oder vor der Schwangerschaft, aber die Strähnen beginnen nach und nach wieder zu wachsen.

    Du willst diesen Prozess beschleunigen und Deine Mähne wieder kräftigen? Bei Lieb Dein Gesicht beraten wir Dich gerne, welche unterstützenden Behandlungen für Dich infrage kommen können. Besonders beliebt und effektiv sind sogenannte Mesotherapien wie KeraLase, PRP-Verfahren oder Seffihair®.

    Was tun, wenn sich der Haarausfall nach der Schwangerschaft fortsetzt?

    Nach spätestens einem Jahr sollte sich das Haarwachstum wieder normalisieren. Bleibt der Haarverlust bei Dir bestehen, können andere Ursachen dafür verantwortlich sein.

    Du willst Klarheit? Bei Lieb Dein Gesicht bieten Dir unsere Ärzt:innen Untersuchungen an, bei denen Du alle wichtigen Vitamine, Nährstoffe und den Hormonhaushalt abklären lassen kannst. Insbesondere, wenn der Haarausfall über ein Jahr nach der Geburt weiterhin ungewöhnlich stark ist, kann es sinnvoll sein, Deinen Körper auf mögliche Unregelmäßigkeiten checken zu lassen.

    Durch die Blutuntersuchung können andere Ursachen für einen Haarverlust, wie Autoimmunerkrankungen oder Mangelzustände, ausfindig gemacht werden. Passende Behandlungsmöglichkeiten werden Dir von unseren Ärzt:innen zusätzlich gerne empfohlen.

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