Behandlung von Haarausfall: Effektive Hilfe mit Kerafactor und LaseMD


Du hast nach dem Duschen mal wieder ein Haarbüschel aus dem Haarsieb gezogen? Deine Bürste ist ständig voller neuer Haare? Damit bist Du nicht allein. Täglich verlieren wir zwischen 50 und 100 Haare – das ist vollkommen normal. Werden es jedoch mehr, spricht man von Haarausfall, der sich langfristig in lichter werdendem Haar und vermindertem Haarvolumen bemerkbar macht.
In diesem Beitrag erfährst Du alles über die möglichen Ursachen sowie die effektivsten Methoden zur Behandlung von Haarausfall. Von modernen Technologien wie Kerafactor bis hin zu PRP und Polynukleotiden – wir zeigen Dir, wie Du Deine Haare wieder stärken kannst.
Ursachen für Haarausfall
Der Haarzyklus durchläuft vier Phasen:
- Anagenphase (Wachstum)
- Katagenphase (Ende des Wachstumszyklus)
- Telogenphase (Ruhephase)
- Exogenphase (Ausfallen)
Jeder Haarfollikel durchläuft diesen Prozess zu unterschiedlichen Zeiten, sonst würden wir alle unsere Haare zur gleichen Zeit verlieren, bevor sie wieder wachsen. Genau aus diesem Grund gibt es auch keine genaue „normale“ Anzahl von Haaren, die pro Tag ausfallen. Verlieren wir jedoch über längere Zeit mehr als 100 Haare pro Tag, spricht man von Haarausfall.
Haarausfall bei Frauen und Männern im Vergleich
Haarausfall galt lange als typisches Männerproblem. Während bei Männern mittlerweile Haartransplantationen und der Umgang damit offen diskutiert werden, wird bei Frauen oft geschwiegen. Dabei sind laut einer Studie aus dem Jahr 2015, die im Journal of the American Academy of Dermatology veröffentlicht wurde, etwa 40 Prozent der Frauen im Alter von 50 Jahren von Haarausfall betroffen.
Weiblicher Haarausfall ist meistens polygen, das heißt, er wird wahrscheinlich durch eine Kombination genetischer Faktoren verursacht, die sowohl von der Mutter als auch vom Vater stammen. Zusätzlich können medizinische Faktoren eine Rolle spielen und den Haarausfall verstärken. Dazu gehören:
- hormonelle Veränderungen (z. B. Menopause, Perimenopause oder Geburt),
- Stress,
- Krankheiten,
- Gewichtsverlust oder
- die Darmgesundheit.
Männer leiden häufig unter genetischem Haarausfall.
Auch das Verteilungsmuster kann sich bei beiden Geschlechtern unterscheiden. Bei Männern zeigt sich der Haarverlust oft in der Schläfenregion („Geheimratsecken“) und am Hinterkopf. Bei Frauen hingegen ist überwiegend der Scheitelbereich als Erstes betroffen. Während bei Männern oft eine vollständige Glatze entsteht, ist dies bei Frauen selten und wird meist durch krankheitsbedingte Alopecia areata verursacht.
Haarausfall nach Abnehmspritze
Neben ihren starken Ergebnissen in Bezug auf den Gewichtsverlust wird die Abnehmspritze auch mit dem Thema Haarverlust, wenn auch nur temporär, in Verbindung gebracht. Der mögliche Grund liegt in extrem körperlichem Stress bei radikalem Gewichtsverlust.
Der vorübergehende Zustand nennt sich „Telogen Effluvium“ – also diffuser Haarausfall. Der schnelle Gewichtsverlust bringt die Hormone durcheinander oder führt dazu, dass Ressourcen anderweitig im Körper verwertet werden als im Haar. Die Haarfollikel gehen in eine verfrühte Ruhephase und das Haar fällt aus. Das Phänomen kann etwa drei Monate nach einer schnellen Gewichtsabnahme auftreten und bis zu sechs Monate andauern.
Haarausfall nach Absetzen der Pille
Durch das Absetzen der Pille gerät der Hormonspiegel schnell mal aus dem Gleichgewicht. Die Eierstöcke müssen wieder selbst weibliche Sexualhormone produzieren: Dieser Abfall kann mitunter dazu beitragen, dass auch das Haarwachstum darauf reagiert.
Hier gilt: Je höher der Östrogenanteil in der Pille, desto mehr Probleme kann man erwarten. Das sind üblicherweise genau die Pillen, die besonders für schöne Haare und bessere Haut bekannt sind. Nach dem Absetzen der Pille muss sich der Körper meist wieder einpendeln.
Ein Bluttest nach dem Absetzen kann hier sehr sinnvoll für Dich sein! Durch das Labor bei Lieb Dein Gesicht können Deine individuellen Hormonwerte gecheckt und zudem eventuelle Mangelzustände vermieden werden. Bei Haarausfall sind vor allem die Nährstoffe Zink, Vitamin B12, Eisen, Biotin und Vitamin E relevant.
Haarausfall in den Wechseljahren
Für viele Frauen markiert auch die Menopause hormonbedingt eine Veränderung der Haarfülle, etwa um das 50. Lebensjahr herum. Es kommt zu einem Abfall der Östrogene – was Haarverlust begünstigen kann.
Gleichzeitig kann genau dieses Missverhältnis im weiblichen Hormonspiegel dazu führen, dass sich Haarwuchs an unerwünschten Stellen zeigt. Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass die Haare auf dem Kopf rund um den Scheitel plötzlich lichter werden und dafür im Gesicht dicker und fester? Keine Sorge, auch das ist ganz normal und kann sich auf den veränderten Hormonhaushalt beziehen.
Interessant für alle in dieser Lebensphase: Haarausfall in den Wechseljahren ist kein seltenes Phänomen. Laut dem Berufsverband der Frauenärzte e. V. (BVF) leidet jede zweite Frau in den Wechseljahren unter Haarausfall. Dieser ist in den meisten Fällen jedoch vorübergehend, bis sich die Hormone wieder eingependelt haben.
Behandlung von Haarausfall: Welche Möglichkeiten gibt es?
Unabhängig von der Ursache besteht das Ziel einer jeden Behandlung von Haarausfall darin, die Haarfollikel zu einer optimalen Funktion anzuregen. Bevor Du nach Biegen und Brechen alles gegen Deinen Haarausfall unternimmst (und nichts hilft), ist es wichtig, zwischen den verschiedenen Arten des Haarausfalls zu unterscheiden.
Handelt es sich um einen aktiven Vorgang, fallen mehr Haare aus als normal. Viele unserer Patient:innen beobachten allerdings auch, dass die Haare über Monate oder Jahre dünner werden. Je nach Art des Haarausfalls kommen andere Behandlungsmöglichkeiten infrage.
Lass Dich dazu am besten von einem Dermatologen oder einer Dermatologin oder einer unserer Ärzt:innen bei Lieb Dein Gesicht beraten. Es gibt verschiedene effektive Behandlungsmöglichkeiten.
Kerafactor und LaseMD zur Behandlung von Haarausfall
Eine der vielversprechendsten medizinischen Behandlungen gegen Haarausfall ist die KeraLase-Therapie. Sie kombiniert die modernste Wissenschaft des Thuliumlasers LaseMD mit hochpotenten Wirkstoffen und einer einzigartigen Injektionstherapie.
Mit der KeraLase-Therapie lässt sich nicht nur mechanisch die Aktivität der Haarfollikel wieder anregen, sondern auf Wirkstoffbasis auch gezielt eine Aktivierung von Stammzellen in den Haarfollikeln hervorrufen. Die sind essenziell für die Regeneration und das Wachstum von Haaren.
Der Wirkstoff Kerafactor, der bei dieser Therapie mit dem LaseMD tief in die Kopfhaut gebracht wird, enthält biomimetische Wachstumsfaktoren, die inaktive Stammzellen reaktivieren und die Haarfollikel in die aktive Wachstumsphase (Anagenphase) zurückführen.
Dank der Kombination aus Thulium-Laser und der Kerafactor-Formel wird das Serum besonders tief und gleichmäßig in die Kopfhaut eingebracht. Der Laser-Reiz fördert zusätzlich die Durchblutung und unterstützt die Aufnahme von Wirkstoffen.
Gerade bei hormonell bedingtem Haarausfall, etwa durch die Pille, PCO oder in den Wechseljahren, kann KeraLase dabei helfen, die Haarfollikel gezielt zu stimulieren und das Wachstum wieder anzuregen. Aber auch bei diffusem Haarausfall nach Stressereignissen kann das Duo aus Kerafactor-Serum und LaseMD die Haardichte erhöhen und das Haar kräftiger und gesünder nachwachsen lassen.
Neben den medizinischen Vorteilen ist die Behandlung mit dem Lase MD nahezu schmerzfrei und kommt ohne Nadeln aus. Das macht die Behandlung vor allem für schmerzempfindliche und Angstpatient:innen besonders geeignet. Bei Lieb Dein Gesicht nehmen wir uns ausführlich Zeit für Deine Bedürfnisse, um eine möglichst angenehme Behandlungsatmosphäre für Deine Anliegen zu schaffen.
PRP zur Behandlung von Haarausfall
Auch eine PRP-Behandlung am Kopf kann positive Effekte auf neues Haarwachstum haben. Dabei wird Dir Blut abgenommen, die angereicherten Zellen werden aufbereitet und zurück in die Kopfhaut injiziert. Das Plasma enthält Proteine, welche das Haarwachstum auf natürliche Weise anregen können.
Diese Behandlung ist so effektiv, weil sie keine Ausfallzeiten erfordert und bei den meisten Patient:innen minimale bis gar keine Nebenwirkungen hat. PRP am Kopf kannst Du einmal im Monat wiederholen und Deine Follikel auf diese Weise regelmäßig unterstützen.
Behandlung von Haarausfall mit Polynukleotiden
Auch die Behandlung der Kopfhaut mit Polynukleotiden kann ein möglicher Behandlungsansatz sein. Polynukleotide sorgen für eine Tiefenstimulation der Kopfhaut und fördern die Mikrozirkulation, indem sie die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Haarfollikel verbessern.
Diese Faktoren können das Fibroblastenwachstum effektiv begünstigen und somit auch die Produktion von Kollagen und Elastin. Dank des regenerativen Effekts der Behandlung können geschwächte oder ruhende Haarfollikel reaktiviert werden. Die Wiederherstellung einer gesunden Kopfhaut wird unterstützt – ein ausschlaggebender Faktor für kräftiges neues Haar.
So kann Botox® bei Haarausfall helfen
Neben hormonell- oder genetisch bedingtem Haarausfall kann auch eine angespannte Kopfhautmuskulatur eine Ursache für übermäßigen Haarverlust sein. Andauernde Verspannungen unterhalb der Kopfhaut etwa, unter anderem verursacht durch Stress, führen zu einer Blut-, Sauerstoff- und Nährstoffunterversorgung.
Die Haarwurzeln werden in der Phase nicht optimal versorgt und können verkümmern. Die Folge ist ein sogenannter Spannungshaarausfall. Eine Injektion von Botulinumtoxin an mehreren Stellen im Stirn-, Schläfen- und Hinterkopfbereich kann die Kopfhautmuskulatur gezielt entspannen. Als Folgereaktion können Deine Blutgefäße die Haarfollikel wieder besser mit Sauerstoff versorgen.
Der Haarausfall wird minimiert und kann in vielen Fällen sogar ganz gestoppt werden. Die Haare wachsen wieder normal nach. Die durch Botox® herbeigeführte Entspannung der Kopfhautmuskulatur tritt bereits wenige Tage nach der Behandlung ein, das verbesserte Haarwachstum zeigt sich nach einigen Wochen.
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