Du hast Dich schon immer gefragt, wie der Alltag unserer Ärzt:innen neben Patient:innen-Gesprächen und Treatments so aussieht? Wir wollen Dich ein wenig mehr hinter die Behandlungsräume unserer Praxen nehmen. In unserer Rubrik „Inside Lieb Dein Gesicht” bist Du ganz nah dran und bekommst einen Einblick in Events, Schulungen und Aktivitäten, die das Konzept unseres „Lieb Dein Gesicht”-Kosmos ausmachen. Ein großes Highlight zum Auftakt unseres Jahres war dabei der IMCAS in Paris.
IMCAS 2026: Diese Innovationen spielen eine Rolle
Der IMCAS (International Master Course on Aging Science) World Congress gilt als einer der weltweit wichtigsten Kongresse für Dermatologie, ästhetische Medizin und plastische Chirurgie. Jedes Jahr im Januar wird Paris drei Tage lang zum „Silicon Valley“ der Schönheit. Denn genau dort werden die Techniken und Standards definiert, die Patient:innen später in den Praxen als Behandlung angeboten bekommen. Auch 2026 haben sich rund 20.000 Fachbesucher:innen, mehr als 1.000 Referierende und etwa 700 Unternehmen im Palais des Congrès in Paris versammelt – und wir waren mittendrin! Neben unseren leitenden Ärztinnen Dr. med. Dascha Berek und Dr. med. Merita Schojai-Scholtz war auch unsere Ärztin Saskia Rohrand mit in Paris, um Live-Demonstrationen, Vorträge zu den Themen „Smart Aesthetics“, Biohacking, Hautqualität und Longevity sowie den wertvollen Austausch mit Kolleg:innen aus aller Welt zu nutzen. Denn für das Team von Lieb Dein Gesicht zeigt sich jedes Jahr wieder: kontinuierliche Weiterbildung und der Blick auf neue Entwicklungen sind entscheidend, um Behandlungen präzise, sicher und auf dem neuesten Stand zu gestalten.
Take-Home-Message: Regenerative Behandlungen spielen eine wichtige Rolle in der Zukunft der ästhetischen Medizin. Weniger ist mehr! Im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses standen nämlich vor allem sanfte, natürliche Behandlungsansätze, moderne Anti-Aging-Konzepte, regenerative Verfahren zur Hautverjüngung sowie neue Technologien im Bereich Laser, Energie-basierte Therapien und minimalinvasive ästhetische Medizin. Auch Themen wie Hautqualität, Geweberegeneration, Haarausfall und individuell abgestimmte Therapiekonzepte wurden intensiv diskutiert.
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Regeneration statt Überkorrektur
Ein zentrales Schlagwort des Kongresses ist „Smart Aesthetics“. Statt Volumen aufzubauen oder Strukturen zu überformen, geht die Ästhetik in der Zukunft immer mehr dazu über körpereigene Prozesse zu stimulieren. Ob autologes Nanofett, PRF-Therapien, Biostimulatoren oder Exosomen – moderne Behandlungsansätze zielen darauf ab, Zellaktivität und Kollagenproduktion zu aktivieren, anstatt überzukorrigieren. Sanfte Methoden, die das eigene Erscheinungsbild subtil optimieren, werden immer gefragter und haben auch bei Lieb Dein Gesicht einen hohen Stellenwert.
Ozempic und Co.: Ästhetische ärztliche Begleitung ist essenziell
Ein weiteres viel diskutiertes Thema in Paris waren die ästhetischen Begleiterscheinungen moderner Gewichtsreduktionstherapien wie Ozempic, Mounjaro oder Wegovy. Studien weisen darauf hin, dass sogenannte GLP-1-Analoga mit einem deutlichen Rückgang der Kollagenstruktur einhergehen können – zusätzlich zum altersbedingten Abbau. Die Folge können erschlaffte Hautpartien und Volumenverlust sein. Die Expert:innen vor Ort empfehlen daher eine frühzeitige ärztliche Begleitung, insbesondere wenn starke Gewichtsveränderungen geplant sind. Aufgrund des immer größer werdenden Einsatzgebietes werden vor allem dieses Thema und entsprechende Methoden besonders relevant für 2026.
Hautqualität rückt in den Fokus
Nichts geht über eine gute Hautqualität! Neben Faltenbehandlung und Konturierung gewinnt diese in den Behandlungsplänen für das kommende Jahr zunehmend an Bedeutung. Struktur, Spannkraft und Ebenmäßigkeit werden in 2026 und darüber hinaus als zentrale Faktoren für ein frisches Erscheinungsbild betrachtet. Regenerative Verfahren wirken hier indirekt über verbesserte Durchblutung und Aktivierung des Bindegewebes. Der Trend geht klar in Richtung nachhaltiger, biologisch orientierter Ansätze.
Haarausfall und individualisierte Therapiekonzepte
Nicht nur bei hormonellen Umschwüngen wie Schwangerschaften oder den Wechseljahren ist Haarausfall ein großes Thema, auch das zeigt der IMCAS. Bei dem Kongress standen daher viele regenerative Verfahren zur Reduzierung von Haarausfall im Fokus. Methoden wie PRP oder kombinierte Lasertherapien werden zunehmend personalisiert eingesetzt. Fachleute betonen jedoch, dass realistische Erwartungen und sorgfältige Diagnostik entscheidend bleiben.
Austausch gibt es auch neben dem Kongress: Der „Lieb Dein Gesicht”-Ladys-Lunch
Mindestens genauso essenziell wie der Austausch auf dem IMCAS ist für uns auch das Zusammenkommen mit Kolleg:innen abseits der Messehallen. Neue Impulse, frische Perspektiven und wertvolle Kontakte sowie Erkenntnisse, die zum Mehrwert für unsere Patient:innen werden, entstehen am besten in einem intimen Rahmen. Daher haben Dr. med. Dascha Berek und Dr. med. Merita Schojai-Scholtz 2025 erstmals einen Ladys Lunch für und mit Kolleginnen ins Leben gerufen, der in diesem Jahr in die nächste Runde ging. In einer stark von Frauen dominierten Branche, die sich der Schönheit und dem damit einhergehenden Lifestyle widmet, haben unsere beiden leitenden Ärztinnen als selbstständige Unternehmerinnen und Freundinnen in den letzten Jahren viel gelernt: Ellenbogen-Mentalität ist uncool, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung unter Frauen macht attraktiv. Das Motto lautet: Better together – und das gilt 2026 mehr denn je. Das bestätigt sich auch bei dem Ladys Lunch im Rahmen des IMCAS mit 30 Ärzt:innen aus ganz Deutschland: Lasst uns Erfolge der anderen feiern, als wären es die eigenen. Zusammen haben wir uns über aktuelle Trends, Innovationen und neue Ansätze in der Branche, besonders im Bereich moderner Behandlungskonzepte und Produktentwicklungen ausgetauscht. Der persönliche Dialog, das Teilen von Erfahrungen und Best Practices sowie die gemeinsamen Visionen haben bestätigt, wie entscheidend starke Partnerschaften und Vertrauen für nachhaltigen Erfolg sind. Neben den Erkenntnissen und Demonstrationen auf dem Kongress machte auch der Ladys Lunch die Tage in Paris extrem wertvoll.
